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Fachschule für Hygienetechnik
Sterilisation: 1992/93 wurde auf Initiative von Klaus Böer/Gelsenkirchen – der langjährige Erfahrung mit „Steritreffs“ gesammelt hatte – ein Lehrgangscurriculum für Sterilisationspersonal entwickelt und im Januar/Februar 1994 ein erster 3-wöchiger Sachkundelehrgang durchgeführt. Dies war die Geburtsstunde der Fachschule für Hygienetechnik (FHT).
 Klaus Böer
Zeitgleich begannen andere Institutionen mit solchen Lehrgängen in Hannover, Heidelberg und Potsdam und 1996 entstand die DGSV (Dt. Gesellschaft für Sterilgutversorgung e.V.), deren Gründungsmitglied Walter Bodenschatz ist.
 Der erste FHT-Sachkundelehrgang 1994
Die DGSV erarbeitete ein einheitliches Curriculum, nach dem inzwischen mehr als 40 Ausbildungsstätten in Deutschland und der Schweiz arbeiten. Die DGSV erkennt die Bildungsmassnahmen von Trägern an, die nach den strengen Regularien der DGSV arbeiten.
Die FHT gehört von Anfang an dazu und bietet die ganze Palette der DGSV-akkreditierten Lehrgänge an, wie Fachkunde I, II und III sowie Sachkenntnislehrgänge für medizinisches Assistenzpersonal in Arztpraxen für die Instrumentenaufbereitung oder auch Sachkenntnislehrgänge für die Instrumentenaufbereitung bei Tätowierern und Piercern.
Mehr als 3000 Lehrgangsteilnehmer konnte die FHT an ihren zahlreichen Standorten in Deutschland bisher in Lehrgängen zur Sterilgutaufbereitung begrüßen.
Als einzige Ausbildungsstätte in Deutschland bietet die FHT seit 2005 einen Fernlehrgang an, der auf die Teilnahme an den obengenannten Präsenzlehrgängen vorbereitet.
Die Palette der FHT-Lehrgänge umfasst grundsätzlich alle Bereiche der Instrumentenaufbereitung. Natürlich sind auch Sachkundelehrgänge zur Gassterilisation mit Ethylenoxid oder Formaldehyd im Angebot.
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